Urspiritualität

Urspiritualität ist für mich keine Religion, kein fertiges Glaubenssystem und schon gar kein spirituelles Wischiwaschi.

Es geht um etwas viel Einfacheres: wieder selbst wahrzunehmen.


Die Natur. Die Tiere. Die Steinwesen. Die geistige Welt. Dich selbst. Und auch das, was sich nicht einfach messen, fotografieren oder in eine hübsche Schublade stecken lässt.


Vielleicht kennst du solche Momente. Ein Ort fühlt sich plötzlich anders an. Ein Tier reagiert auf etwas, das du selbst noch nicht bemerkt hast. Oder ein Stein zieht dich an, obwohl dein Verstand dafür gerade keine besonders beeindruckende Erklärung parat hat.


Genau da wird es für mich interessant.

Nicht alles muss sofort gedeutet werden. Und nicht alles, was wir wahrnehmen, ist automatisch eine Botschaft. Der eigene Kopf mischt nämlich gern mit, und der ist manchmal ein ziemlich kreativer Geschichtenerzähler.


Urspiritualität bedeutet für mich deshalb, genauer hinzuschauen. Wahrzunehmen, zu unterscheiden und eigene Erfahrungen zu machen, statt einfach zu übernehmen, was andere für wahr erklären. Je besser du deinen eigenen Filter erkennst, desto klarer wird das, was tatsächlich da ist.


Und vielleicht erinnerst du dich dabei an etwas, das du nie wirklich vergessen hast.

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